Ford fährt in Deutschland weiter auf der Überholspur - bester Juli-Absatz seit 22 Jahren

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Das Deutschland-Geschäft von Ford befindet sich weiter im Aufwärtstrend: Im Monat Juli hat der Autobauer aus Köln laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) 26.404 neue PKW zugelassen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahresmonat ein deutliches Wachstum von 26,8 Prozent.

Dieses Absatz-Plus ist besonders bemerkenswert, weil der Gesamtmarkt in Deutschland im Juli um lediglich 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr wuchs. Entsprechend positiv wirkt sich das Wachstum von Ford auf den PKW-Marktanteil in Deutschland aus: Ford sichert sich nun 7,9 Prozent des deutschen Marktes, was gegenüber Juli 2018 ein Plus von 1,4 Prozentpunkten bedeutet.

Im Zeitraum Januar bis Juli erreicht Ford 169.758 PKW-Zulassungen, das sind 13.248 mehr als im Vorjahreszeitraum und damit ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wobei die Autoindustrie in Deutschland insgesamt nur leicht zulegte (+1,2 Prozent). Das ist die höchste PKW-Zulassungszahl für Ford in den ersten sieben Monaten eines Jahres seit 2001 (mit Ausnahme von 2009, dem Jahr der Abwrackprämie).

Ford setzt also seinen Wachstumskurs in Deutschland fort: Der PKW-Marktanteil liegt nun im Jahresverlauf bei 7,8 Prozent und damit 0,5 Prozent über den ersten sieben Monaten 2018. Dies ist der höchste Anteil von Januar bis Juli seit 2004.

Bei den Modellen legen vor allem der Ford Mustang (+86,6 Prozent von Januar bis Juli gegenüber Vorjahr), der Ford EcoSport (+44,9 Prozent) und der Ford Tourneo Connect (+65,3 Prozent) bei den Zulassungen deutlich zu.

Und auch bei den leichten Nutzfahrzeugen verzeichnet Ford in den ersten sieben Monaten des Jahres einen deutliches Wachstum. Nach eigenen Angaben hat Ford bis Ende Juli 31.639 neue Nutzfahrzeuge zugelassen. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung von 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Bei den kumlierten Neuzulassungen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen kommt Ford damit laut eigener Statistik im Juli auf 30.783 Einheiten (+21,2 Prozent) und im bisherigen Jahresverlauf auf 201.397. Das bedeutet den höchsten Gesamtabsatz seit 1997 sowohl im Juli als auch in den ersten sieben Monaten eines Jahres.

„Wir sind natürlich hoch erfreut über diese Zahlen. Der beste Juli-Absatz seit 22 Jahren und das in einem umkämpften Marktumfeld – das spricht eindeutig für unser Produktportfolio und die tolle Arbeit unserer Mitarbeiter und Händler, sagt Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH. „Und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch im weiteren Verlauf des Jahres auf der Erfolgsspur bleiben. Denn wir bieten unseren Kunden überaus attraktive Autos mit sehr innovativen Technologien und nicht zu vergessen: ein sehr überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis.“

Ford Chip Ganassi Racing visiert am Wochenende den dritten Road America-Sieg in Folge an
Auf der längsten Strecke im Kalender der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft blickt das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) auf eine ebenfalls lange Erfolgsgeschichte zurück: Seit CGR mit dem Ford GT in der GT Le Mans-Kategorie antritt, stellten Joey Hand (USA) und Dirk Müller (Burbach, D) ihren Ford GT mit der Startnummer 66 jedes Mal die Pole Position. In den beiden vergangenen Jahren belegten die Ford GT die erste Startreihe sogar komplett. 2017 gewannen Hand/Müller von Startplatz eins das Rennen, voriges Jahr holten sich ihre Teamkollegen Ryan Briscoe (AUS) und Richard Westbrook (GB) den Sieg in Wisconsin. Insgesamt erzielte Ford in den beiden Vorjahren vier Podestplätze.

Angesichts dieser Erfolgsgeschichte auf dem Kurs bei Elkhart Lake blickt das Werksteam von Ford sehr optimistisch auf das bevorstehende 160-Minuten-Rennen am Sonntag (4. August). „Wir haben ziemlich oft in Road America getestet“, erklärt Joey Hand. „Der Kurs fühlt sich mittlerweile an wie unsere Hausstrecke. Seit wir mit dem Ford GT hier antreten, war dieser Ort immer gut zu uns. Das Layout kommt unserem Auto entgegen. Mit dem Rückenwind der Plätze eins und drei zuletzt in Lime Rock kommen wir genau zum richtigen Zeitpunkt nach Road America.“

Ford geht als Zweiter der Herstellerwertung in die letzten vier Rennen der Meisterschaft. Westbrook und Briscoe rangieren in der Fahrertabelle auf Position vier, einen Platz vor Dirk Müller. Beim viertletzten Rennen für die werksseitig eingesetzten Ford GT peilt der Rennstall daher eine maximale Punkteausbeute an.

„In den Jahren, die Ford CGR sich in der IMSA engagiert hat, haben wir gerade in Road America einige großartige Momente erlebt“, erinnert sich Richard Westbrook. „Das ganze Team mag diese Rennstrecke. Natürlich besitzen wir auch eine Menge Daten darüber – das ist eine sehr gute Ausgangsposition. Wir freuen uns auch diesmal extrem auf dieses Rennen.“

Der Lauf zur IMSA Sportwagen-Meisterschaft auf der Strecke von Road America in Elkhart Lake geht am 3. bis 4. August über die Bühne, die Renndistanz beträgt 160 Minuten. Die grüne Flagge wird am Sonntag um 14.30 Uhr Ortszeit (20.30 MESZ) geschwenkt.

Presseinfo Ford

02.08.2019