ÖSV Cheftrainer Andreas Felder zieht Sommerbilanz:

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Der letzte FIS Grand Prix der Sommersaison 2019 ist am Samstag in Klingenthal (GER) unter erschwerten Bedingungen zu Ende gegangen. Zunächst hatte es bei starken Windböen in der Vogtland-Arena von Klingenthal so ausgesehen, als ob der letzte Wettkampf des Sommers gar nicht stattfinden würde, dann konnte aber mit einiger Verspätung zumindest ein Wertungsdurchgang durchgeführt werden.

Anze Lanizek (SLO) war am Ende der strahlende Sieger. Er gewann mit einem Sprung auf 139,5 Metern zum ersten Mal seit seinen beiden Siegen in Tschaikowski vor zwei Jahren. Der Gesamtsieg der FIS-Sommerserie ging an den Gewinner von Hinzenbach, Dawid Kubacki (POL). Für den ÖSV wurde Gregor Schlierenzauer auf Platz 20 bester Österreicher. Thomas Hofer (39.) und Philipp Aschenwald (48.) landeten im geschlagenen Feld.

Noch ist völlig offen wie das sechsköpfige Team von Cheftrainer Andreas Felder für den Weltcup-Auftakt am 23. November in Wisla (POL) aussehen wird. Weitere Erkenntnisse diesbezüglich will der Felder im Rahmen der Österreichischen Meisterschaften am 19./20. Oktober in Tschagguns und Innsbruck gewinnen.

Andreas Felder: „Wir hatten heuer sicher keinen Fokus auf die FIS Grands Prix. Unser Schwerpunkt lag und liegt stattdessen im Bereich der technischen Umstellungen und Adaptionen. Deshalb haben wir trotz zweier Podestplätze am Papier keine gute Sommerbilanz vorzuweisen. Dazu muss man sagen, dass wir bis auf den Heimbewerb in Hinzenbach keinen Grand Prix in voller Stärke besetzt haben. Vor allem auf den großen Schanzen wartet noch Arbeit auf uns. Jetzt sind noch zwei Monate bis zum Weltcup-Auftakt Zeit, um uns hier den letzten Feinschliff zu holen.“

Presseinfo ÖSV Skispringen

05.10.2019