Dennis Novak über Rapid: „Die Top 3 sind ein realistisches Ziel“

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In der TV Show „Dein Verein“ waren am Montag ua Tennisprofi und glühender Rapid-Fan Dennis Novak, Mattersburgs Athletiktrainer Gerald Linshalm sowie Hartbergs Stefan Rakowitz zu Gast.

Wir haben die Stimmen zur Sendung …

Dennis Novak (Fan des SK Rapid Wien):

… über seine Beziehung zum SK Rapid: „Mein Großvater und mein Papa waren schon immer Rapid-Fans. Sie haben mich auch so aufgezogen. Da kann man nicht aus. Wenn es die Zeit zulässt, dann gehe ich hin und wieder auch ins Stadion und sonst versuche ich immer, dass ich über Sky Go oder im TV zuschaue. Und natürlich fiebere ich vor den Spielen auch immer mit und bin nervös.“

… seine Freundschaft mit Austria-Spieler Maximilian Sax: „Ich glaube, er hat gerade nicht so leichte Zeiten. Da tut er mir auch ein bisschen leid. Aber wir kennen uns jetzt schon über 10 Jahre, sind gemeinsam in die Schule und Klasse gegangen, sind wirklich gut befreundet und ich war auch auf seiner Hochzeit. Ich habe ihm auch gesagt, dass er sich den falschen Verein ausgesucht hat. Momentan läuft es nicht so gut bei ihm, aber es werden auch wieder gute Zeiten kommen.“

… über die aktuelle Rapid-Mannschaft: „Mir gefällt sie gut. Ein guter Mix aus jungen und routinierten Spielern. Auch der Trainer, Didi Kühbauer, macht eine gute Arbeit. Heuer ist es schon ganz gut gelaufen, es könnte natürlich besser sein, aber im Gegensatz zur letzten Saison ist es viel besser. Die Top 3 sind ein realistisches Ziel.“

… auf die Frage, wer sein Lieblingsspieler sei: „Schon der Schobesberger.“

… auf die Frage, ob er auch Kontakt zu einigen Spielern habe: „Ja, schon. Mit Thorsten Schick und Philipp Schobesberger bin ich öfters in Kontakt. Man gratuliert sich natürlich, wenn es gut läuft.“

… über die angeblichen Härteeinlagen der Rapid-Spieler und die damit verbundenen Emotionen: „Ich glaube, das braucht der Fußball. Das braucht das Stadion, die Stimmung. Sonst ist ja eine tote Stimmung im Stadion. Emotionen gehören dazu. Es ist gut so.“

… über den Unterschied zwischen Fußball und Tennis: „Die beiden Sportarten sind komplett konträr. Erstens können beim Fußball die Zuschauer reinschreien, das gibt es im Tennis nicht. Weiters ist Tennis ein Einzelsport, Fußball nicht. Aber man kann sich natürlich auch von den Fußballern etwas abschauen.“

… über seine Saison und die weiteren Ziele im kommenden Jahr auf der ATP-Tour: „Die Saison war ganz gut. Es hat gute und schlechte Phasen gegeben. Ich war leider zweimal verletzt und habe so auch die US Open verpasst, aber sonst habe ich gut gepunktet. Ich habe bis nächsten April auch keine Punkte zu verteidigen, hoffentlich kann ich gut in Australien (Australien Open, Anm.) punkten. An der Konstanz muss ich sicher noch arbeiten und hoffentlich bekomme ich viele Spiele gegen gute Gegner, damit ich mich auch an das Niveau gewöhnen kann. Dann geht alles hoffentlich leichter.“

… über das kommende Spiel gegen den LASK: „Es wird schwer. Sie haben sich richtig gut entwickelt, sind in den letzten zwei bis drei Jahren zur zweitbesten Mannschaft in Österreich geworden und haben auch in der Europa League wirklich gute Ergebnisse gemacht. Aber ich hoffe natürlich auf einen Auswärtssieg.“

Gerald Linshalm (Athletiktrainer SV Mattersburg):

… über die aktuelle Situation: „Mit der Situation bzw mit der Tabellensituation geht es uns natürlich nicht gut. Wir sind enttäuscht, wir haben uns mehr vorgenommen und gleiches gilt für das Spiel gegen den WAC. Wir waren überzeugt, dass wir gegen den WAC punkten können, aber dann hat es wieder nicht sein sollen.“

… über die Gründe der Negativserie: „Schwierig zum Analysieren. Woche für Woche analysieren wir wirklich genau, arbeiten an den Fehlerquellen. Wir bekommen einfach zu viele Tore, schaffen es nicht, unsere Box ideal zu verteidigen – meiner Meinung nach das Hauptproblem.“

… über die Tabellensituation: „Noch ist nicht alles verloren. Unter den letzten Sechs ist alles eng zusammen und nach der Punkteteilung wird es genauso sein. Aber wir wissen, dass wir uns bis Saisonende im Abstiegskampf befinden werden. Aber wir nehmen den Weg an und werden daran arbeiten, dass wir aus der Situation herauskommen.“

… auf die Frage, ob es ein positives Zeichen ist, dass die Mannschaft gegen Spielende nochmals aufzeigen konnte: „Natürlich ist es ein positives Zeichen, wenn wir sehen, dass wir nicht zu wenig oder falsch trainieren. Wir hatten in vielen Spielen das Gefühl, dass wir gegen Ende noch zulegen konnten und das Gefühl hatten, dass wir nun aufwachen. Wir sehen es auch an den GPS-Daten, dass es nicht an den Laufleistungen liegt und auch das Feedback der Spieler ist gut. Aber es gibt viele andere Punkte, an denen wir arbeiten müssen.“

… auf die Frage, worauf er als Athletiktrainer besonders wert legt: „Mir ist wichtig, dass gewisse Komponenten, die allein durch das Fußballtraining nicht erreicht werden können, über physisches Training supplementiert werden. Und ich schaue natürlich, dass die Spieler am Spieltag frisch genug sind, um maximale Leistung abrufen zu können.“

… über die kommenden drei Schlüsselspiele: „Diese drei Spiele werden für uns richtungsweisend sein. Wir werden nochmals alles probieren und in die Waagschale hauen, damit wir hier punkten können.“

Stefan Rakowitz (TSV Hartberg):

… über seine Rückkehr zu den Hartbergern: „Es hat sich von Anfang an sehr gut angefühlt, die ersten Gespräche haben mich sehr positiv gestimmt und die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Ich fühle mich auf und abseits des Platzes sehr wohl. Es steckt ein unglaublicher Teamspirit in der Mannschaft.“

… auf die Frage, was sich seit seinem ersten Engagement in Hartberg im Verein verändert hat: „Von den Personen her gibt es neue Gesichter, in der Infrastruktur einige Neuerungen, aber sonst relativ wenig. Und natürlich haben wir nun mehr Fans, vor ein paar Wochen wurde der neue Fanklub gegründet. Ein bisschen etwas ist schon entstanden. Man spürt es auch in der Stadt. Eine sehr gute Sache, die sich da entwickelt hat.“

… über das letzte Spiel gegen Altach und über die vielen Ausschlüsse der Hartberger: „Nächstes Spiel sollten wir gleich mit 10 Mann in die Partie gehen – vielleicht läuft es spielerisch dann gleich von Anfang an besser. Auch wenn es sich blöd anhört, aber vielleicht hat der Ausschluss dem Spiel gutgetan, weil wir dann wussten, dass wir noch eine Schippe drauflegen mussten. Wieder 3 Punkte – echt ein Wahnsinn.“

… über den Kampf um die Meistergruppe: „Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition, aber das heißt nicht, dass wir uns jetzt zurücklehnen sollten. Wir müssen weiter Gas geben. Wenn wir den positiven Flow mitnehmen, dann wird es am Ende gut für uns aussehen.“

… über das Duell gegen die Austria: „Wir könnten einen kleinen großen Schritt machen. Wenn wir die Punkte gegen den ersten Verfolger ausbauen könnten, dann wäre es ein Wahnsinn und für die letzten beiden Spiele eine bessere Ausgangssituation.“

Die ABSTAUBER
Auch die „Die Abstauber“ wedelten mit ihrer unkonventionellen und frischen Art am Bundesliga-Montag ordentlich Staub auf. In der Live-Schalte erzählte James Holland u. a. über das Thema Meisterschaft, die Europa League, die Austria und Fußball in China.“

James Holland (LASK) bei „Die Abstauber“

… auf die Frage, warum der LASK beim Thema Meisterschaft Understatement betreibt: „Eine Message in unserem Verein ist, dass wir immer bescheiden bleiben und unsere Konzentration immer nur von Spiel zu Spiel geht. Wir wissen, wo wir sind, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns.“

… auf die Frage, warum er nun beim LASK zum Scorer geworden ist und bei der Austria in über 120 Spielen nur 1 Tor erzielt hat: „Ich habe überhaupt keine Ahnung. Aber wir spielen dieses offensive Pressing und bei Ballgewinn sind wir dann oft im offensiven Drittel. Ich bin dankbar, dass ich der Mannschaft helfen kann, aber es ist immer noch sehr selten.“

… über das Thema Nationalmannschaft: „Natürlich würde ich gerne für meine Nationalmannschaft spielen. Aber der Trainer hat momentan andere Gedanken. Ich muss es akzeptieren.“

… über den Kontakt mit James Jeggo und das Thema Austria: „Natürlich haben wir Kontakt. Wenn wir Zeit haben probieren wir auf einen Kaffee oder ein Bier zu gehen. Wir reden oft über Fußball und natürlich reden wir über die jeweilige Situation der beiden Vereine.“

… auf die Frage, was seiner Meinung nach gerade bei der Austria fehlt: „Ich glaube, da bin ich der falsche Ansprechpartner. Da musst du die Jungs dort fragen. Aber es tut mir für den Verein leid, weil es ein super Verein ist und ein wichtiger Verein für Österreich ist.“

… auf die Frage, ob er nun mehr Verantwortung hat und ob er gedacht hätte, dass es beim LAKS so gut laufen würde: „Ich bin jetzt einer der älteren Spieler, da ist es normal, dass man mehr Verantwortung übernimmt. Ich habe schon damit gerechnet, dass es gut laufen wird. Ich habe gehört und gewusst, dass Oliver Glasner ein sehr guter Trainer ist und eine überragende Idee zum Thema Fußball hat. Ich habe nur gute Dinge gehört und daher mit erfolgreichen Zeiten gerechnet. Aber dass es so gut wird, konnte man nicht vorhersehen. Aber ich bin dankbar, dass ich das erleben darf.“

… auf die Frage, ob er verstehen kann, warum so viele Spieler nach China gehen und da er dort gespielt hat, ob er nochmals nach China gehen würde und wie reich er nun sei: „Never say never. Ich bin auf jeden Fall von der Erfahrung her reicher. Als Lebenserfahrung war es überragend. Es war ein Kulturschock, aber cool. Fußball ist schwierig. Ich glaube, man geht dort nicht wegen des Fußballes hin. Man weiß, warum man dorthin geht.“

… auf die Frage, ob die Meisterschaft ein Zweikampf sei: „Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen.“

… auf die Frage, ob der LASK in der Europa League weiterkommt: „Ja, ich glaube daran. Aber es liegen noch 180 Minuten vor uns.“

Presseinfo Sky Austria

25.11.2019