Basketball

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Sowohl die Gmunden Swans als auch der SKN St. Pölten feierten Favoritensiege in der Basketball Superliga. Bis zur Pause hielten die D.C. Timberwolves gut mit den Schwänen mit, hatten aber in der zweiten Spielhälfte keine Chance mehr gegen stark spielende Oberösterreicher.

Der SKN St. Pölten übernahm früh in der Partie die Führung, spielte stark in der Offensive und holte den wichtigen Sieg im Kampf um die Play-Offs.

Swans Gmunden vs. Vienna D.C. Timberwolves
91:66 (28:23, 54:40, 77:54)

Sonntag, 17.30 Uhr – Volksbank Arena Gmunden

Die ersten Minuten konnte der Underdog aus Wien noch mit den Schwänen mithalten. Sieben Punkte von Loveridge und fünf von Güttl zwangen die Timberwolves zum ersten Timeout. Dieses half zwar kurzfristig, der Favorit aus Gmunden führte nach dem ersten Viertel knapp. Im zweiten Viertel blieb der Spielverlauf der gleiche. Die Wölfe versuchten weiter alles Mögliche, aber die Gmundner hatten immer die passende Antwort parat. Das zweite Viertel ging erneut an die Oberösterreicher, die zur Pause bereits zweistellig führten.

Nach der Pause übernahmen die Swans endgültig die Kontrolle und bauten den Vorsprung immer weiter aus. Die Timberwolves wehrten sich mit allen Kräften, doch die Schwäne trafen ihre Würfe sicher. Die Gmundner feierten einen klaren 91:66-Heimsieg und setzten sich damit an die Tabellenspitze.

Beste Werfer: Friedrich 19, Loveridge 17, Blazan 16 bzw. Nikolic 16, Szkutta 11, D´Angelo und Goranovic je 9

Anton Mirolybov, Coach Gmunden Swans: Gratulation an meine Mannschaft. Es war zwar nicht unsere beste Leistung, aber wir haben das gesamte Spiel einen soliden Job gemacht. Wenn wir offensiv so als Mannschaft spielen, bekommen wir offene Würfe und treffen diese.

Thomas Hieslmair, Spieler Gmunden Swans: Das Spiel war nicht einfach für uns. Anfangs sind wir schwer reingekommen und haben viele Offensiv-Rebounds zugelassen. Im Laufe des Spieles ist es besser geworden und am Schluss haben wir den Sieg eingefahren.

Stefan Grassegger, Assistant Coach D.C. Timberwolves: Wir haben im Vergleich zum ersten Saisonspiel gegen Gmunden einen großen Schritt nach vorne gemacht. Noch nicht groß genug um einen Sieg zu holen, aber wir sind zufrieden mit unserer Entwicklung. Wir wollen am Mittwoch diese Entwicklung aber mit einem Cupsieg ummünzen.

Philipp D´angelo, Spieler D.C. Timberwolves: Leider haben wir anfangs einen schlechte Defense gespielt. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen, Gmunden hat sehr gut getroffen und heute verdient gewonnen.

Ansprechende Leistung der Wolves in Gmunden
Die Vienna D.C. Timberwolves unterliegen am Sonntag in der ADMIRAL Basketball Superliga bei den Swans Gmunden nach ansprechender Leistung mit 66:91 und erzielen damit ein deutlich besseres Resultat als beim Spiel zum Saisonstart.

Ohne Peter Hofbauer (nach Knie-OP geschont), Julien Hörberg (krank) und Branislav Balvan müssen die Wolves die Offensivstärke der Oberösterreicher (70% Wurfquote in Hälfte eins) anerkennen.

Starke Offense auf beiden Seiten
Die Swans um Jordan Loveridge zeigen sich von Beginn an treffsicher und setzen sich in den ersten sechs Minuten auf 18:8 ab. Auch danach scoren dei Hausherren munter weiter (fünf Dreier im ersten Viertel), aber die Wölfe halten mit toller Offense dagegen: Nemanja Nikolic, Lukas Reichle, Paul Rotter und Marko Goranovic verkürzen bis zum Abschnittsende auf 23:28.

Jakob Szkutta und Co. nehmen den Schwung weiter mit, ein 9:0-Run in der 13. und 14. Minute lässt Gmunden den Vorsprung aber auf 41:28 erhöhen. Die Wolves können offensiv weiterhin überzeugen, lassen Enis Murati, Daniel Friedrich und Co. aber immer wieder zu frei abschließen. So führen die Swans zur Halbzeit 54:40.

Wolves kämpfen weiter, Swans souverän
Nach Seitenwechsel beginnen die Timberwolves äußerst stark: Pippo D’Angelo und Nemanja Nikolic können auf 45:54 verkürzen. In der Folge verteidigen beide Teams etwas energischer. Während die Swans um Toni Blazan weiterhin souverän abschließen, können die Wölfe viele offene Würfe nicht verwerten. Die Vorentscheidung fällt, die Gastgeber bauen die Differenz bis zum Viertelende auf 77:54 aus.

Im Hinblick auf das Cupspiel am Mittwoch werden die Minuten im letzten Abschnitt weiter verteilt, Jonas John, Andi Werle und die Wolves spielen mit den Schwänen auf Augenhöhe. In der Schlussphase kann Laurence Sison aus der Distanz anschreiben.

Auftreten in Ordnung
„Eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Saisonduell, vor allem am Rebound. Wir waren in der ersten Hälfte oftmals zu ungenau in der Defense, was die in Hochform spielenden Swans eiskalt bestraft haben. Insgesamt war unser Auftreten aber in Ordnung, das Resultat den Möglichkeiten beider Teams entsprechend“, kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Bereits am Mittwoch kommt es im Basketball Austria Cup zum Derby Schlager gegen den BC Hallmann Vienna. Aufwurf im Magenta Dome ist um 19 Uhr.

UBSC Raiffeisen Graz vs. SKN St. Pölten Basketball
75:98 (21:27, 43:49, 60:78)

Sonntag, 17.30 Uhr – Raiffeisen Sportpark Graz

Beide Mannschaften waren sich über die Wichtigkeit dieses Spieles bewusst und starteten sehr motiviert ins Spiel. Im Laufe des ersten Viertels kamen die St. Pöltner immer besser ins Spiel und erspielten sich bis zum Viertelende aufgrund einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung einen kleinen Vorsprung. Die Steirer schlossen bis zur Mitte des zweiten Viertels zu den Niederösterreichern auf und es war das erwartet spannende Basketballspiel. Mit einer knappen Führung ging der SKN in die Kabine.

Auch nach der Pause war es eine offensiv geprägte Kampfpartie. Die St Pöltner brachten die Partie zunehmens unter Kontrolle und führten vor dem Schlussabschnitt mit 78:60. Angeführt von einem starken Jalapoor ließen die Niederösterreicher bis zum Ende der Partie nicht mehr anbrennen und feierten einen 98:75-Auswärtssieg.

Beste Werfer: Beard 16, Brcina und Jamerson je 12 bzw. Jalapoor 29, Lewis 20, Trmal 19

Erwin Dragsic, Coach UBSC Graz: Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so schlecht gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir den Rhythmus verloren und in der Offensive nicht mehr gewusst, was wir tun sollen. Wir haben jeden Fehler bezahlt und sind nicht mehr zurückgekommen. Wir müssen weiter hart arbeiten und haben in drei Tagen ein wirklich wichtiges Spiel, welches uns vielleicht die Saison retten kann.

Marko Car, Spieler UBSC Graz: Es war ein verdienter Sieg von St. Pölten. Wir haben zweite Halbzeit sehr schlecht reagiert und waren zu nervös dieses Spiel zu gewinnen.

Johnny Griffin, Assistant Coach SKN St. Pölten: Wir haben mannschaftlich gut gespielt und verdient gewonnen.

Marko Kolaric, Spieler SKN St. Pölten: Wir haben uns sehr gut präsentiert und gut gespielt. Offensiv haben wir sehr gute Entscheidungen getroffen, Gratulation an Graz für einen harten Fight.

Basket Flames sichern mit Sieg gegen Panthers den 5. Tabellenplatz ab
Basket Flames – Fürstenfeld Panthers
62:47 (9:8, 24:21, 40:33)

Sonntag, 17.30 Uhr – Lions Dome, Traiskirchen

Beide Mannschaften mühten sich im ersten Viertel um Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Die Wurfquote blieb den gesamten Spielabschnitt niedrig und so war der Stand von 9:8 nicht unerwartet. Defense war auch in Spielabschnitt zwei Trumpf. Vier Punkte der Panthers wurden von elf Punkten der Flames beantwortet. Das Spiel war weiter geprägt von Mini-Runs, die Flames führten zur Pause 24:21.

Die Flames starteten stark ins dritte Viertel und bauten den Vorsprung bis zur Mitte des Viertels auf zehn Punkte aus. Die Panthers vergaben einige Chancen nacheinander und das nutzten die Wiener um die Führung weiter abzusichern. Die Flames feierten einen, im Endeffekt, verdienten Sieg und sicherten dadurch den fünften Tabellenplatz ab.

Beste Werfer: Vay 17, Vallejo 11, Stadelmann und Wrumnig je 8 bzw. Richter 16, Reinelt 14, Hajder 11

Franz Zderadicka, Coach Basket Flames: Für uns war es ein sehr wichtiger, richtungsweisender Sieg in Richtung Play-Offs. Defensiv haben wir alle unsere Aufgaben sehr gut erfüllt, offensiv sind wir weiterhin auf der Suche nach dem richtigen Schlüssel.

Dominik Alturban, Spieler Basket Flames: Es war ein Spiel, in dem beide Mannschaften überhaupt keinen Rhythmus finden konnten. Wir haben aber trotzdem einen Weg gefunden zu siegen und das ist positiv.

Erich Feiertag, Vorstand Fürstenfeld Panthers: Es war heute ein Spiel, das wir nicht haben wollten. Wir haben nicht in unseren Spielrhythmus gefunden, haben einfache Sachen nicht umsetzen können und viele Passfehler gemacht. Gratulation an die Flames, verdient gewonnen.

Fabian Richter, Spieler Fürstenfeld Panthers: Gratulation an die Basket Flames. Wir haben heute in der Offensive einfach nicht in unseren Rhythmus gefunden. Wir haben bis zur Halbzeit unsere Würfe nicht getroffen. Defensiv haben wir gut gespielt, aber offensiv ist einfach nichts gegangen.

Presseinfo ABSL/Vienna D.C. Timberwolves/B2L

08.12.2019