Sturm Graz gibt 2-Tore-Führung aus der Hand - Rapid holt wichtigen Auswärtssieg

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Zum Abschluss der 30. Runde in der Tipico Bundesliga musste Rapid Wien bei Sturm Graz antreten. Die Steirer führten zur Pause mit 2:0 mussten sich aber am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. Der Sieg für die Hütteldorfer geht aufgrund einer überzeugenden zweiten Halbzeit in Ordnung.

Die erste Neuerung bei den Hausherren begann beim Trainer. Nach der Dienstfreistellung von Nestor El Maestro saß erstmals Thomas Hösele auf der Trainerbank. Diese Änderung schien die Steirer richtig zu beflügeln. Die Grazer hielten ohne größere Schwierigkeiten mit den favorisierten Hütteldorfern mit.

In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken der Partie. Sowohl Sturm, wie auch Rapid fanden Chancen für eine Führung vor. Bei Rapid waren es Knasmüllner und Kitagawa die die besten Chancen vergaben. Auf der Gegenseite machte es Hierländer besser. Nach einem Freistoß von Jantscher erzielt der Grazer Kapitän per Hinterkopf die 1:0 Führung. In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang den Hausherren sogar der zweite Treffer. Kiteishvili wird im Strafraum sträflich alleine gelassen und kann per Kopf den 2:0 Pausenstand erzielen.

Nach der Pause kam eine veränderte Rapid Mannschaft zurück auf das Spielfeld. Trainer Kühbauer ersetzte Hofmann durch Petrovic. Die Hütteldorfer erzeugten ab der ersten Minute von Hälfte zwei unglaublichen Druck. Das machte sich bereits in der 52. Minute bezahlt. Arase wird am 5-Meter Raum übersehen und kann mit einem sehenswerten Flugkopfball den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen.

Die Grazer bekamen überhaupt keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Rapid in dieser Phase in allen Belangen überlegen. Kühbauer setzte auf volle Offensive und wechselte noch Kara und Ibrahimoglu ein.

Für das nächste Highlight sorgte der eingewechselte Ibrahimoglu. Der Grazer Ljubicic trennt ihn unfair im Strafraum vom Ball. Die Folge, Elfmeter für Rapid. Kapitän Schwab lässt sich die Chance nicht nehmen und verwertet zum 2:2. Knapp vor Ende der Spielzeit die Entscheidung. Eine Aktion über drei Stationen endet beim eingewechselten Kara. Der umläuft Goalie Siebenhandl und trifft zum 3:2 Endstand für Rapid.

Am Ende ein verdienter Sieg für die Gäste aus Hütteldorf. Mit diesem Sieg holen sie sich auch wieder den zweiten Tabellenplatz vom LASK.

Sturm Graz – Rapid Wien 2:3 (2:0)
Merkur Arena, SR Hameter

Tore: Hierländer (34.), Kiteishvili (45.+2) bzw Arase (51.), Schwab (83./Elfmeter), Kara (90.)

Sturm Graz: Siebenhandl – Hierländer (71./Sakic), Avlonitis, Geyrhofer, Trummer – Ljubic (84./Jäger), Dominguez – Despodow, Kiteishvili, Jantscher (84./Shabanhaxhaj) – Balaj

Rapid Wien: Knoflach – Stojkovic, Hofmann (46./Petrovic), Greiml – Schick (93./Grahovac), D. Ljubicic, Schwab, Ullmann – Knasmüllner (75./Ibrahimoglu) – Kitagawa (60./Kara), Arase

28.06.2020