Senat 1, Strafsenat

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Der Strafsenat (Senat 1) der Admiral Bundesliga hatte am Dienstag einen langen Arbeitstag. Dabei gab es vier Sperren, sowie Geldstrafen für Sturm Graz und den SK Rapid. Zusätzlich wurde gegen die Hütteldorfer ein bedingter Punkteabzug ausgesprochen.

Strahinja Pavlovic (Red Bull Salzburg), Paul Pajduch (Trainerstab Sturm Graz) und Michael Wimmer (Trainer FK Austria Wien) wurden für jeweils ein Spiel gesperrt. Die Sperre des Veilchen-Coaches ist bedingt auf sechs Monate. Dietmar Riegler (Präsident WAC) hat in den nächsten fünf Heimspielen ein Aufenthaltsverbot im Innenraum (u.a. technische Zone, Spielfeld, Spielertunnel, Kabinen).

Nach den unerlaubten Feuerwerken gab es Geldstrafen gegen Sturm Graz und den SK Rapid. Zusätzlich gibt es die Hütteldorfer einen bedingten Punkteabzug.

Die Medieninfo im Wortlaut gibt es in der Infobox.

Urteile – Strafsenat der Österreichischen Fußball-Bundesliga

Der Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga fasste in seiner Sitzung folgende Beschlüsse:

Strahinja Pavlovic (RBS): 1 Spiel Sperre – Verhinderung einer offensichtlichen Torchance

Michael Wimmer (Trainer FAK): 1 Spiel Sperre (bedingt auf 6 Monate) – Verletzung des Fair-Play-Gedankens

Paul Pajduch (Trainerstab STU): 1 Spiel Sperre – Kritik gegenüber einem Spieloffiziellen

Dietmar Riegler (Präsident WAC): Kritik gegenüber einem Spieloffiziellen – Aufenthaltsverbot im Innenraum (u.a. technische Zone, Spielfeld, Spielertunnel, Kabinen) bei den kommenden fünf Heimspielen.

SK Puntigamer Sturm Graz: 100.000 Euro Geldstrafe + Klassifizierung als 1. schwerwiegender Vorfall – missbräuchliche Verwendung von Pyrotechnik beim Spiel gegen den FC Red Bull Salzburg.

SK Rapid Wien: 50.000 Euro Geldstrafe + Klassifizierung als 2. schwerwiegender Vorfall = bedingter Abzug von 3 Punkten für die kommende Saison (bedingte Nachsicht auf 24 Monate) – missbräuchliche Verwendung von Pyrotechnik beim Spiel gegen den SK Puntigamer Sturm Graz.

Begründung des Senat 1 für die Pyrotechnik-Urteile: „Die Eskalation bei der Verwendung von Pyrotechnik und die damit einhergehende unmittelbare Gefahr für alle Beteiligten vor Ort zwingen den Senat 1 der Österreichischen Fußball-Bundesliga zur Verhängung dieser Sanktionen. Beim SK Puntigamer Sturm Graz ist nach dem Vorfall nun die erste Eskalationsstufe erreicht, sodass eine unbedingte Geldstrafe zu verhängen war. Da beim SK Rapid bereits die zweite Eskalationsstufe erreicht ist, war nach dem von den Bundesliga-Klubs selbst auferlegten Sanktionskonzept die unbedingte Geldstrafe mit einem bedingten Punkteabzug für die kommende Saison zu kombinieren. Aufgrund der Vielzahl und der Gefährlichkeit der pyrotechnischen Gegenstände war aufgrund des von den Bundesliga-Klubs empfohlenen Maßnahmenkatalogs die Geldstrafe in der festgesetzten Höhe zu verhängen.“

10.10.2023