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Zum Abschluss der 30. Runde in der Admiral Bundesliga stand am Sonntag der Schlager SK Rapid vs. Red Bull Salzburg auf dem Programm.

Die Hütteldorfer feierten einen verdienten Heimsieg und minierten die Titelträume der Gäste aus der Mozartstadt weiter.

Das Spiel begann wie allgemein im Vorfeld erwartet. Die Gastgeber hatten ein optisches Übergewicht. Auf der Gegenseite stand der SK Rapid massiert in der eigenen Hälfte und suchte sein Heil in Konterangriffen. So richtig zwingend wurde in einem intensiven Spiel vor beiden Toren selten. Mayulu (16.) bzw. Pavlovic (17.), Bidstrup (18.) und Sucic (19.) fanden die ersten Möglichkeiten vor. In dieser Pahse des Spiels waren die Gastgeber in personeller Unterzahl. Querfeld musste über mehrere Minuten in der Kabine behandelt werden. Er konnte jedoch in der Folge weiterspielen. In der Folge gelang es den Hütteldorfern das Spielgeschehen weitgehend ausgeglichen zu gestalten. Erwähnenswerte Abschlüsse wurden auf beiden Seiten zur Rarität. Somit lautete der Pausenstand torlos 0:0-Unentschieden.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Knalleffekt. Nach einem Foulspiel von Gloukh gegen Seidl gab es Elfmeter für den SK Rapid. Grüll verwandelte sicher vom Punkt zum 1:0 (51.). Fünf Minuten später hätten die Hütteldorfer den Vorsprung ausgebaut. Nach einem schöneren Konterangriff und einer Kombination über mehreren Stationen schnürt Grüll zunächst seinen Doppelpack! Zu früh gefreut! Eine knappe Abseitsposition annullierte diesen Treffer. Wer nun mit einer „sportlichen Antwort“ der Gäste rechnete wurde bitter enttäuscht. Die Hütteldorfer konnten den sportlich harmlosen Serienmeister ohne Probleme kontrollieren und vom eigenen Tor weit weghalten. In der 73. Minute legten die Grün-Weißen dann den zweiten Treffer nach. Er fiel jedoch unter die Rubrik „hoch umstritten“. Zunächst gab es im Rapid-Strafraum einen Zweikampf zwischen Sattlberger und Konate. Für Schiedsrichter Ciochirca war es kein Foulvergehen. In der Folge behauptet sich Mayulu gegen Bidstrup mit körperlicher Härte im Zweikampf. Seinen Querpass drückte Burgstaller zum 2:0 in die Maschen (73.). Es folgte ein minutenlangen VAR-Check und On-Field-Review, der die Gültigkeit des Treffers bestätigte. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken spielten die Grün-Weißen den Vorsprung souverän über die Zeit.

Der Sieg für die Hütteldorfer ging am Ende auch in dieser Höhe in Ordnung. Der SK Rapid war zielstrebiger, leidenschaftlicher und geschlossen als Team. Ein Urteil, welches man über die Gäste nicht sprechen konnte. Red Bull Salzburg enttäuschte auf allen Ebenen und ließ auch im Rückstand kaum ein Aufbäumen erkennen. Dieser Umstand schmerzt vermutlich noch mehr als eine Niederlage gegen einen Gegner, der ersatzgeschwächt ins Spiel ging.

SK Rapid vs. Red Bull Salzburg 2:0 (0:0)
Allianz Stadion, 18.100 Zuschauer, SR Ciochirca

Tore: Grüll (51./Elfmeter), Burgstaller (73.)

SK Rapid: Hedl – Querfeld, Sattlberger, Hofmann – Schick (81./Vincze), M. Seidl (97./Kaygin), Grgic, Grüll, Kasanwirjo – Burgstaller (97./Zivkovic), Mayulu (93./Dursun)
Red Bull Salzburg: Horn – Terzic, Baidoo, Pavlovic, Guindo – Bidstrup (78./Gourna-Douath), Diambou (65./Koita), Gloukh, Sucic (46./Forson) – Nene (65./Simic), Konate

05.05.2024