Taxiarchis Fountas (Rapid): „Die beiden Tore waren heute für mein Kind und meine Frau“

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In der 18. Runde der Tipico Bundesliga musste SK Rapid bei der Admira in der BSFZ Arena antreten. Die Gäste aus Hütteldorf hatten gegen ersatzgeschwächte Niederösterreicher wenig Mühe und gewannen mit 3:0.

Wir haben die Stimmen zum Spiel …

Admira – SK Rapid Wien 1:1 (0:2)
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer

Taxiarchis Fountas (SK Rapid Wien):
… auf die Frage, wie es ihm nach der Geburt seines Kindes geht: „Ich bin sehr glücklich. Mein Kind ist da und die beiden Tore waren heute für mein Kind und meine Frau. Auch mit der Mannschaft bin ich sehr glücklich.“

… über die ´Schwangerschafts-Sager` von Trainer Dietmar Kühbauer: „Der Trainer macht immer Spaß.“

… über die Tabellensituation: „Wir sind jetzt Dritter. Hoffentlich wird es noch besser.“

Klaus Schmidt (Trainer Admira):
… auf die Frage, wie seine Gefühlswelt nach dem 0:2 nach 7 Minuten ausgeschaut hat: „. Nach dem 3:0 in der 55. Minuten war die Geschichte gegessen. Wir hatten dann auch nicht mehr die Power und die Kraft oder auch das technische und taktische Mittel, um zurückzukommen. Das ist die Wahrheit. Somit verdient 0:3 verloren. Heute waren wir klar schwächer.“

… über die Tabellensituation: „Wir sind nicht Tabellenschlusslicht. Nicht das gelbe vom Ei, aber auch eine Position, wo wir in das Frühjahr starten können. In diesem Modus geht es um das Frühjahr. Gut vorbereiten und gut einsteigen, dann wird es leichter, sonst wird es schwierig.“

Amir Shapourzadeh (Manager Admira):
… über die nachträgliche Sperre von Kolja Pusch durch den Strafsenat der Bundesliga: „Es wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Wenn wir im Archiv kramen würden, würden wir einige Szenen finden und ich glaube, da waren auch schon brutalere Szenen in dieser Saison dabei. Natürlich ist es ärgerlich, wir spielen gegen den Abstieg, da geht es um Existenzen.“

Dietmar Kühbauer (Trainer SK Rapid Wien):
… nach dem Spiel: „Wir wollten gut ins Spiel kommen, was uns mit dem Doppelschlag auch gut gelungen ist. Dann ist das Spiel schon in eine gute Richtung gegangen. Dann haben wir die Admira ein bisschen mitspielen lassen, aber nach dem 3:0, kurz nach der Pause, war es dann ein riesiger Unterschied.“

… über die Konstellation in der Offensive: „Knasi (Christoph Knasmüllner, Anm.) hat ein sehr gutes Auge für die Mitspieler. Taxi (Taxiarchis Fountas, Anm.) weiß, wo man hinlaufen muss. Eine gute Kombination im Moment.“

… über die Auswärtsstärke: „Auswärts muss man eine gewisse Mentalität haben. Sie fahren nicht nur zu Auswärtsspielen, um dabei zu sein, sondern um zu siegen. Leider haben wir es zu Hause verpasst, uns noch mehr zu belohnen.“

… über das Debüt von Yusuf Demir: „Das Wichtigste wird sein, dass der Junge am Boden bleibt und wir ihn am Boden halten. Vom technischen Potenzial ist er unglaublich, aber er muss auch noch viel lernen. Aber man setzt einen Spieler nicht nur zum Spaß ein, sondern man weiß schon, dass er große Qualitäten hat.“

… vor dem Spiel: „Wenn wir heute einen Dreier machen, dann machen wir auf die unmittelbaren Konkurrenten hinter uns Druck. (… ) Ich denke, dass uns die Admira heute das Spiel überlassen wird. Wir müssen sehr vorsichtig auf Kontersituation sein und da wirklich aufpassen.“

… über die Rückkehr von Taxiarchis Fountas: „Er war wirklich kurz vor dem Kaiserschnitt. Ich bin froh, dass ich heute wieder den Taxi (Taxiarchis Fountas, Anm.) bei mir habe, den ich brauche.“

Thomas Murg (SK Rapid Wien):
… nach dem Spiel: „Die ersten beiden Kontermöglichkeiten haben wir gleich perfekt ausgenützt. Bis auf die letzten 15 Minuten in der ersten Halbzeit hatten wir sie dann auch im Griff. Da waren wir dann zu passiv, aber in der zweiten Halbzeit haben wir zum richtigen Zeitpunkt das 3:0 gemacht. Ein guter Auftritt und ein verdienter Sieg.“

… über einen möglichen Transfer im Winter: „Meistens ist es im Sommer ein Thema, im Winter ist es nicht so schlimm.“

Christoph Knasmüllner (SK Rapid Wien) im Videobeitrag vor dem Spiel:
… über vergebene Chancen: „Natürlich nervt es, wenn man vor dem Tor steht und man dann den Ball nicht reinhaut. Aber man darf den Kopf nicht hängen lassen und muss die nächste Chance nützen. Es hilft ja nichts, wenn man im Boden versinkt. Aber wenn ich noch mehr Chancen nicht nütze, dann werde ich Schuhe wechseln müssen.“

… über das Derby in der letzten Woche: „Wir können mit dem 2:2 leben, die Austria eher weniger.“

… auf die Frage, wo er Rapid am Ende der Saison sehen will: „Schon in den Top 3.“

Walter Kogler (TV Experte):
… über die Auswärtsstärke von Rapid: „Ich denke sie sind auswärts so gut, weil die anderen Mannschaften zu Hause versuchen, auch etwas mehr mitzuspielen. Man hat es auch heute bei der Admira gesehen. Sie haben mitgespielt, waren dann sehr offen und Rapid hat dann die Räume gut genützt.“

Marc Janko (TV Experte):
… über die Situation der Admira: „Da unten ist Abstiegskampf pur angesagt. Nach der Punkteteilung ist wieder alles möglich.“

… auf die Frage, wieviel Rapid mit Taxiarchis Fountas besser ist: „Schon einiges. Er ist momentan vor dem Tor um einiges kälter als Aliou Badji. Der Torgarant für Rapid.“

… in der Halbzeit über den famosen Start von Rapid in dieser Partie: „Rapid hat furios begonnen und die Admiraner eiskalt erwischt. Murg sehr stark im 1 gegen 1, wenngleich man auch sagen muss, dass Lackner hier etwas hüftsteif wirkt. Aber man schaut als großgewachsener Spieler gegen kleine, wendige Spieler immer etwas schlecht aus.“

… in der Halbzeit über eine weitere vergebene Chance von Christoph Knasmüllner: „Für mich immer wieder verwunderlich, dass Spieler seiner Qualität und Technik, welche nahezu perfekt ist, es vor dem Tor nicht so umsetzen können. Wo der Torhüter ist und wo er den Ball hin platzieren muss – das bekommt er irgendwie nicht so auf die Reihe, wie er es im Assist-Spiel umsetzen kann.“

… über die nachträgliche Sperre von Kolja Pusch durch den Strafsenat der Bundesliga: „Ein Anflug von VAR, den wir hier erleben.“

Presseinfo Sky Austria

14.12.2019