Symbolbild Volleyball

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Nach zwei knappen Niederlagen liegt TSV Raiffeisen Hartberg im powerfusion VL-Grunddurchgang nur noch einen Punkt vor seinen Verfolgern HYPO TIROL Volleyballteam und Union Raiffeisen Waldviertel.

Der Tabellenführer gastiert am Samstag zum Auftakt der 11. Runde bei VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt (16.30 Uhr). Titelverteidiger HYPO TIROL geht als haushoher Favorit ins Duell mit Schlusslicht VBC TLC Weiz (18 Uhr). TJ Sokol V/Post SV Wien empfängt Vizemeister SK Zadruga Aich/Dob, der immer besser in Fahrt kommt, und Union Waldviertel bittet UVC McDonald’s Ried in die Stadthalle Zwettl (jeweils 19 Uhr). Abgeschlossen wird die 11. Runde Montagabend mit dem ORF SPORT +-Livespiel UVC Holding Graz gegen VCA Amstetten NÖ. Spielbeginn im Raiffeisen Sportpark ist um 20.15 Uhr.

TSV Raiffeisen Hartberg hält nach neun Partien bei sieben Siegen, punktete in allen Spielen. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt verließ vergangene Woche das Tabellenende, ist als Achter auf einem Playoff-Platz. Im Hinspiel feierten die Steirer einen 3:0-Heimsieg, wobei zwei Sätze hart umkämpft waren. TSV-Angreifer Matthias Glatz ist von einem erneuten Erfolg überzeugt: „Wir werden auf die Siegerstraße zurückkehren. Es wird uns nichts geschenkt werden, aber wir haben den unbändigen Willen, in Klagenfurt zu bestehen!“ Der Sieg über Weiz und die Verbesserung auf den achten Platz hat den Wörther-See-Löwen Selbstvertrauen gegeben. Trainer Jiri Siller sieht Fortschritte, das Zusammenspiel funktioniere immer besser. Alle Spieler sind am Samstag einsatzbereit. „Wir haben eine Außenseiterchance, und die wollen wir nutzen“, gibt sich WSL-Kapitän Simon Frühbauer kämpferisch.

Meister HYPO TIROL Volleyballteam hat erst acht Ligaspiele bestritten, alle gewonnen. Ziel der Innsbrucker ist es, den Grunddurchgang ungeschlagen zu beenden. Der Weg ist freilich noch weit, der nächste Gegner, Schlusslicht VBC TLC Weiz, sollte nach Papierform jedenfalls nicht der erste Stolperstein sein. Die Steirer kassierten sieben Niederlagen in Folge.

Das erste Saisonduell zwischen SK Zadruga Aich/Dob und TJ Sokol V/Post SV Wien in der JUFA-Arena Bleiburg ging über fünf Sätze. Die Unterkärntner setzten sich vor zwei Monaten zwar durch, der Sieg konnte aber nicht über eine Formschwäche hinwegtäuschen. Zwischenzeitig stand Aich/Dob sogar am Tabellenende. Dann ging es jedoch Schritt für Schritt aufwärts. Nach fünf Siegen in Folge ist man bereits Fünfter. In der vergangenen Woche wurde mit Lucio Oro ein neuer Trainer verpflichtet, der die Mannschaft weiter nach oben führen soll. Die Sokol-Spieler wollen in ihrer Heimhalle den Aich/Dob-Erfolgslauf natürlich stoppen. „Zuletzt haben wir allerdings nicht unser bestes Volleyball gezeigt“, weiß Lukas Florian, Aufspieler bei den Wienern. In den vergangenen Duellen mit Aich/Dob habe man andererseits immer gute Leistungen abgerufen. Florian: „Wir wollen ganz groß aufspielen!“

Die Spieler der Union Raiffeisen Waldviertel reiten seit mehreren Wochen die Erfolgswelle. Nur Hartberg und HYPO TIROL konnten die Nordmänner in dieser Saison biegen. Am Samstag gastiert UVC McDonald’s Ried in der Stadthalle Zwettl. In der zweiten Runde unterlagen die Innviertler in ihrem Volleydome URW im Tie-Break. Es war ihr einziger Punktgewinn gegen ein in der aktuellen Tabelle vor ihnen liegendes Team.

ORF SPORT + zeigt am Montag das Gastspiel des Vorletzten, VCA Amstetten NÖ, beim Tabellenvierten, UVC Holding Graz, ab 20.15 Uhr live. Beide Teams haben neun Ligaspiele absolviert, die Mostviertler allerdings nur eines gewonnen, die Murstädter hingegen sechs. Obwohl Graz und Amstetten 14 Punkte trennen, warnt UVC-Sportdirektor Frederick Laure davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen: „Es ist eine gute Mannschaft, die gefährlich werden kann. Die Amstettner haben in den vergangenen Wochen auch einige Änderungen vorgenommen. Ich erwarte ein schwieriges Spiel.“ Auswärts konnte Graz zwar in vier Sätzen gewinnen, musste allerdings zweieinhalb Stunden kämpfen. „Es war ein Duell auf Augenhöhe“, erinnert sich Libero Niklas Steiner, stellt aber auch klar: „Zu Hause vor eigenem Publikum möchten wir zeigen, was wir draufhaben!“ Ziel der Grazer ist am Ende des Grunddurchgangs ein Top-4-Platz, bei Amstetten ist es der Playoff-Einzug, also Rang acht. Zuletzt konnte man in der MEVZA League einiges ausprobieren und sieht sich für Graz gerüstet. VCA-Co-Trainer Amer Zecevic: „Wenn wir Leistungen wie in Maribor bringen, könnte schon was möglich sein.“

powerfusion VL Men, 11. Runde
09.12., 16:30: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. TSV Raiffeisen Hartberg
09.12., 18:00: HYPO TIROL Volleyballteam vs. VBC TLC Weiz
09.12., 19:00: TJ Sokol V/Post SV Wien vs. SK Zadruga Aich/Dob
09.12., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. UVC McDonald’s Ried
11.12., 20:15: UVC Holding Graz vs. VCA Amstetten NÖ LIVE in ORF SPORT +

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AVL Women-Vorschau:
Duell um Tabellenführung Graz vs. TI-volley live in ORF SPORT+

In der 11. Runde des AVL Women-Grunddurchgangs gastiert Tabellenführer TI-Schuh-Staudinger-volley bei seinem ersten Verfolger UVC Holding Graz. Das Schlagerspiel steigt am Montag ab 17.30 Uhr, ORF SPORT + überträgt live aus dem Raiffeisen Sportpark. Die weiteren vier Begegnungen der 11. Runde gehen am Samstag in Szene. Zum Auftakt empfängt ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post (14 Uhr). UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn fordert Titelverteidiger Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg (17 Uhr) und Schlusslicht ASKÖ Volksbank Purgstall will mit einem Sieg über Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz die rote Laterne an die Steirerinnen abgeben (18 Uhr). Auch bei PSVBG Salzburg gegen TSV Sparkasse Hartberg stehen einander Tabellennachbarn gegenüber (19 Uhr). Livestreams aller AVL-Spiele gibt’s auf LAOLA1!

TI-Schuh-Staudinger-volley spielt eine herausragende Saison, holte sich bereits den Supercup und zog ins Austrian Volley Cup-Finale ein – jeweils gegen die STEELVOLLEYS. UVC Holding Graz startete zwar mit zwei Niederlagen in die Meisterschaft, gewann aber seine nächsten acht Spiele. Daher beträgt der Rückstand auf TI-volley nur zwei Punkte. Es geht am Montag im ORF-Livespiel also um die Tabellenführung. In der Hinrunde feierten die Tirolerinnen einen klaren Heimsieg. „Das wird ein absolutes Highlight. Wir sind voller Vorfreude, heiß auf dieses Duell, wollen uns für die Niederlage revanchieren und die Tabellenführung holen“, gibt Graz-Kapitänin Anna Oberhauser die Richtung vor. Zuletzt hatten die Murstädterinnen allerdings einen Rückschlag zu verdauen. Im Cup-Halbfinale gingen sie gegen die Wildcats aus Klagenfurt doch recht sang- und klanglos unter. Sportdirektor Frederick Laure: „TI-volley wird eine schwierige Aufgabe, aber unsere Spielerinnen sind bereit.“

Bei den Spielerinnen von ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt war die Stimmung nach dem Cup-Finaleinzug freilich blendend. Überhaupt können Katharina Holzer und Co. mit ihrer Saison bislang sehr zufrieden sein. Nur zwei von neun AVL-Partien gingen verloren. Daher stehen die “Wildkatzen“ auf dem vierten Platz und wollen am Samstag auch gegen Rekordmeister VB NÖ Sokol/Post ihre Krallen zeigen. Dieser hat nach zehn Spielen eine ausgeglichene Bilanz, konnte nur gegen die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn gewinnen. Auch wegen Verletzungen und Krankheiten blieb man bisher etwas hinter den Erwartungen zurück. Im ersten Saisonduell feierten die Wildcats einen 3:2-Auswärtserfolg. Sokol/Post-Aufspielerin Jasmin Haslinger: „Uns erwartet mit Sicherheit ein hartes Spiel. Wir wissen, dass wir auf allen Ebenen eine Top-Leistung zeigen müssen, um auswärts gegen Klagenfurt zu gewinnen.“

Meister Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg will bei UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn zurück in die Erfolgsspur. Drei Titel hielt man vor Saisonbeginn, nur noch einer kann erfolgreich verteidigt werden. Dafür verantwortlich ist TI-volley. Das Team von Headcoach Roe Hernandez schlug die Oberösterreicherinnen im Supercup und Cup in fünf Sätzen. Jetzt gilt bei Linz-Steg die volle Konzentration der Austrian Volley League. Nach bewerbsübergreifend fünf Niederlagen in Folge (MEVZA League, AVL, zweimal Europacup und Cup) soll endlich wieder ein Sieg her. Beim Tabellenachten ist der Titelverteidiger jedenfalls klar zu favorisieren. Facundo Morando, Trainer der STEELVOLLEYS: „In Linz haben wir klar in drei Sätzen gewonnen, auswärts zählen für uns ebenfalls nur drei Punkte!“

Für ASKÖ Volksbank Purgstall steht im Aufeinandertreffen mit Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz viel auf dem Spiel. Im Falle eines klaren Erfolgs wären die Niederösterreicherinnen die rote Laterne los, bei einer Niederlage hingegen abgeschlagen Letzter. In der Hinrunde setzten sich die Erzbergmadln souverän durch, feierten ihren einzigen Sieg. Purgstall konnte erst einen Punkt einfahren. Diagonalangreiferin Fiona Ludwig brennt auf den ersten Saisonerfolg: „Im Purgstaller Hexenkessel wollen wir die Auswärtsniederlage ausbügeln. Wir werden alles geben, um zu zeigen, was wirklich in uns steckt!“

PSVBG Salzburg führt die untere Tabellenhälfte an. Bei einem Heimsieg über TSV Sparkasse Hartberg wäre zumindest der sechste Platz abgesichert. „Wir haben es geschafft, aus Hartberg drei Punkte mitzunehmen und wollen nun zu Hause voll anschreiben. Ich bin überzeugt, dass unser Team in dieser Saison noch viel erreichen kann. Leider fällt Erna Garibovic nach ihrer Knieverletzung noch bis Weihnachten aus“, berichtet PSVBG-Trainer Ulrich Sernow. Die Hartbergerinnen kommen mit zwei Siegen im Gepäck und dementsprechend Selbstvertrauen ins Sportzentrum Rif. Kapitänin Linda Peischl: „Am Samstag wollen wir einen weiteren großen Schritt Richtung Playoff machen. An einem guten Tag können wir etwas mitnehmen und das ist unser klares Ziel!“

AVL Women, 11. Runde
09.12., 14:00: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. VB NÖ Sokol/Post
09.12., 17:00: UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn vs. Oberbank STEELVOLLEYS Linz-Steg
09.12., 18:00: ASKÖ Volksbank Purgstall vs. Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz
09.12., 19:00: PSVBG Salzburg vs. TSV Sparkasse Hartberg
11.12., 17:30: UVC Holding Graz vs. TI-Schuh-Staudinger-volley LIVE in ORF SPORT +

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Presseinfo
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07.12.2023